Gekürzte Fassung. Sept. 2008. Vor etwa 5 Jahren wurde eine kleine Broschüre mit dem Titel: „Wie viele Steuersysteme braucht der Staat?“ an Regierungsstellen Parteien und einige Institute verschickt. Es war ein Versuch, sich in die Steuerdiskussion einzumischen. Bis heute ist das Projekt mehrfach überarbeitet worden und ist seit 2 Jahren im Internet. Von Politikern, vor allem vom Finanzministerium ist es durchaus gewürdigt worden. Neben Geschenken von Briefmarken-Erstausgaben wurde mitgeteilt, daß es in die Planungsdiskussion einfließen solle. Auch der Bundespräsident und der Europäische Steuerkommissar fanden es sehr interessant. Bei wissenschaftlichen Instituten herrscht dagegen beredtes Schweigen. Die betrachten offensichtlich Außenseiter als Wilderer in ihrem angestammten Revier. Zugegeben: Die Arbeit ist nicht in „wissenschaftlicher“ Sprache geschrieben und sicherlich auch durch verwandte Themen überfrachtet worden. Darum jetzt die Kurzfassung, die vielleicht auch Privatpersonen anregen kann.
Steuerbasis ist die gesamte Wertschöpfung, abzüglich des individuellen Freibetrags in Höhe einer halben Durchschnittsausgabe. Eine Gemeinsteuer ersetzt alle Einkommens- und Umsatzbezogenen Steuern, außer den Verbrauchs- und Gebrauchssteuern. (Minralöl-St, Kfz-St u. ä.) Steuerpflichtig sind die „personalisierten“ Erwerbs- und Kapitaleinkommen die von Unternehmen an Privatpersonen fließen und die Ausgaben natürlicher Personen, die in Unternehmen zurückfließen. Steuerfrei sind Einnahmen bei Unternehmen und Privatpersonen, sowie der interne Geldverkehr dieser Gruppen. Unternehmenssteuern werden ersetzt durch personalisierte Vorauszahlung auf die ausgeschüttete Wertschöpfung. Eine einheitliche Steuerformel in Verbindung mit Steuer-Identnummern und zwei Schleusen ermöglicht die vollautomatische Steuerberechnung. Relativistisch ist das System durch den ständigen Datenstrom von den Schleusen, der nach statistischer Auswertung Steuerparameter ändern kann. Steuererklärungen, Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen etc, sowie die gesamte Steuerbürokratie werden nicht mehr gebraucht. Dennoch ist es ein 100% iges Individualsteuer-System. Anonyme Steuern, wie die die Mehrwert-St. gibt es nicht.
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